Nachrichten-Archiv 2011
Die nachfolgenden Informationen werden in Zusammenarbeit mit dem IRDC Leipzig (www.irdc-leipzig.de) bereitgestellt.
Die aktuellen Nachrichten finden Sie hier.
Die Publikation zur navigiert-kontrollierten Fräse in der Mittelohrchirurgie ist erschienen. Mit dieser Publikation gewann das Team um Prof. Manzey (Berlin) und Prof. Strauss (Leipzig) Anfang des Jahres den Ersten Preis
der renommierten "Human Factors Society".
Über 30 Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Saudi-Arabien, Russland, Kroatien nahmen am ersten Trainingskurs zur transnasalen neurochirurgischen Operationen am IRDC teil.
Diese neuen Zugänge erlauben einen schonende Resektion von Tumoren der Hypophyse und der Schädelbasis und können von dem Cockpit im Surgical Deck „OR1“ besonders profitieren.
In einem Beitrag zur Rubrik „Forschung Aktuell“ berichtet der Deutschlandfunk über die Möglichkeiten des Surgical Deck am Beispiel einer Nasennebenhöhlenoperation.
Die ACQUA Klinik Leipzig setzt als erster deutscher Anbieter diese neue Generation von Operationssystemen ein, an dessen Entwicklung der Chefchirurg der Klinik, Prof. Dr. Gero Strauß auch seit 10 Jahren maßgeblich beteiligt ist.
Unter Leitung von Dr. Wachsmuth und Prof. Dietz fand am IRDC der zweite internationale Trainingskurs zur plastisch-ästhetischen Gesichtschirurgie statt.
Teilnehmer und Referenten aus Deutschland, Malta, Österreich, Abu Dabhi, Kroatien sorgten wieder einmal für eine einmalige Kursatmosphäre. Live-Behandlungen in den OP-Sälen der ACQUA Klinik rundeten das Trainingsangebot ab.
Obwohl keine der Damen diesen Besuch benötigt, wagte sich der Lady‘s Club Leipzig unter Führung von Silke Fox-Georgi (DC Leipzig) in die ACQUA Klinik Leipzig.
Diese einzigartige und weit über Leipzig bekannte Spezialklinik für Kopfchirurgie hat sich jüngst erweitert und bietet nun mit einem eigenen Fachbereich „Medical aesthetic“ unter Leitung von Frau Dr. Nuschin Bahrami sämtliche, auch noch so spezielle Leistungen zur Verjüngung und Verschönerung des Gesichtes und des Halses an. „In Deutschland ist es immer noch die Ausnahme, dass sich plastische Operateure auf ein Gebiet so spezialisieren, wie wir das können. Dabei bietet das Gesicht heute derart viele, v.a. minimal-invasive Möglichkeiten, dass es ein Muss ist, sich auf einen Bereich zu konzentrieren“, so Dr. Nuschin Bahrami (Medical Director). Mit dabei im Getümmel der interessierten Damen: Heike Hachmeister (Marketingmanagerin ACQUA Klinik) und Anne Strauß (Geschäftsleitung). Lohnenswert zu erwähnen, dass trotz anfänglicher Bedenken die eine oder andere Behandlung ins Visier genommen wurde.
Auf Einladung des Kongresspräsidenten, Herrn Senator a.D. Ulf Fink präsentierte Prof. Dr. Gero Strauss die Ergebnisse des Complication Awareness Program (CAP) auf dem 5. Nationaler Qualitätskongress
Gesundheit in Berlin.
Das CAP ist Teil des Gesamtsystems „Surgical Deck OR1“ und fasst die gesamten Module zur Erhöhung der Patientensicherheit und Ergebnistransparenz zusammen.
Unter der Überschrift “Multimodal and innovative therapy concepts for head and neck tumors” fand am 26.11.11 das zweite Heidelberg Symposium statt.
Prof. Strauss präsentierte dort auf Einladung die Ergebnisse zu den ersten Anwendungen der Mikromanipulatoren in der Mittelohr- und Nasennebenhöhlenchirurgie. Die Experten diskutierten eine Anwendung dieser erfolgversprechenden Technologie in der Behandlung von Kopf- und Hals-Tumoren.
Die Fachzeitschrift „kma“ aus dem Thieme-Verlag hat das Thema OP der nächsten Generation zum Thema und berichtet ausführlich über die ACQUA Klinik. > Artikel als PDF-Datei
des Endoskopmanipulators aus dem Surgical Cockpit Die Zeitschrift "Otolaryngol Head Neck Surg" hat die ersten Ergebnisse der Studie zum Einsatz eines Endoskopmanipulators im Surgical Cockpit veröffentlicht.
Diese Technologie setzt die ACQUA Klinik seit 2010 bei komplizierten Nasennebenhöhlen-Operationen und sogenannten transnasalen Zugängen ein. Dadurch kann der Operateur mit beiden Händen instrumentieren, z.B. gleichzeitig präparieren und saugen.
Anlässlich der Auszeichnung „365 Orte im Land der Idee“ öffnete die ACQUA Klinik die Türen des Surgical Deck der Öffentlichkeit.
> Artikel als PDF-Datei
Zum ersten Mal fand im IRDC und an der ACQUA Klinik der Hospitationstag "Technical Officer im Surgical Deck" statt. Die regelmässige Veranstaltung wendet sich an OP-Pflegepersonal.
Besonders diese Berufsgruppe ist von den sprunghaften Veränderungen im Operationssaal betroffen. Durch die neuen Funktionalitäten entstehen neue Anforderungen wie z.B. die Programmierung der Navigationsplattform oder die Einstellungen für die Displays im Surgical Cockpit.
Das IRDC ist gemeinsam mit der Firma KARL STORZ und dem Lehrstuhl MiMed (TU München) für den diesjährigen MEDICA Award nominiert. Mit der Arbeit "Navigiert-kontrollierte Fräse" wurde das Team in der Kategorie
"Interdisziplinäre Zusammenarbeit" von der Jury für preiswürdig befunden.
Die Entscheidung über die Preisträger findet Ende November anlässlich der MEDICA in Düsseldorf statt.
Die kürzlich erschiene und beiliegende Publikation beschreibt die Vorarbeiten zur endoskopischen Mittelohroperaton.
Inzwischen sind die klinischen Erfahrungen bereits so weit fortgeschritten, dass unter der Regie des IRDC einfache Mittelohroperationen bereits komplett mikroendoskopisch durchgeführt werden.
Anlässlich der Veranstaltung „Präparieren für Anatomen“ des Institutes für Anatomie unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Bechmann besichtigten etwa 40 Anatomen das IRDC.
In der 2-stündigen Veranstaltung wurde den Besuchern die Arbeit des IRDC und der IRDC Academy (Leitung Prof. Dr. Andreas Dietz) erläutert. Eine anschließende Führung hat den Anatomen einen Blick in den Operationssaal der nächsten Generation gewährt. Die Kooperation zwischen dem anatomischen Institut und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig konnte mit diesem Besuch weiter gefestigt werden.
Bereits zum dritten Mal wurde am IRDC unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Till, Direktor der Kinderchirurgischen Universitätsklinik Leipzig, ein Trainingskurs zur „Single Portal Laparoscopic Surgery“ veranstaltet.
Im „Training Room“ des IRDC wurde an zwei Tagen strukturiert der Umgang mit den neuartigen Instrumenten und Techniken mit Hilfe von Pelvi-Trainern und Präparationsübungen trainiert. Der Kurs wurde wesentlich durch die beiden hochrangigen Referenten -Dr. Todd Ponsky und Dr. Oliver Muensterer- bereichert.
Prof. Strauss stellte mit 5 eingeladenen Vorträgen in Theran als einziger deutscher Vertreter auf dem „Third International Rhinology Congress of Iran“ die Erfahrungen auf dem Gebiet der navigierten Nasennebenhöhlenchirurgie dar.
Inzwischen wird diese Form der Operation international vielbeachtet und nachgeahmt. Insbesondere die geringeren Komplikationsraten und die bessere Ergebnisqualität überzeugen auch kritische Experten. Mit Frau Dr. Bahrami war auch die Leiterin des Bereichs ACQUA Medical Aesthetic vor Ort um sich über die neuesten Entwicklungen der plastischen Gesichtschirurgie zu informieren.
Anlässlich der 29th AOI Karnataka State Conference 2011 am J.N. Medical College, Belgaum, India wurde Prof. Gero Strauß mit der Dr. Manikam´s Oration ausgezeichnet.
Damit wurden die Verdienste des Entwicklerteams Leipzig-Tuttlingen-München um das Thema „Navigation in FESS“ gewürdigt. Karnataka ist ein Bundesstaat in Süd-Indien mit mehr als 60 Millionen Einwohnern. Bereits seit mehreren Jahren unterhält das IRDC intensive Beziehungen in das aufstrebende Land.
Das Trainingsprogramm der IRDCacademy, das gemeinsam mit der HTWK Leipzig, ACQUA Klinik und der Universitätsklinik Leipzig entwickelt wurde wird auf der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung präsentiert.
Diese Anerkennung gilt v.a. der neuartigen Struktur der Trainingssession, die das Verhältnis zwischen Trainer und Trainees, aber auch zwischen den Trainees verändern und nachweislich zu besseren Lernerfolgen führt. Die ACQUA Klinik ist eine der ersten Kliniken in Deutschland, die ihre Chirurgen regelmäßig auch nach diesem neuartigen Konzept trainiert.
Auf dem 5. Dresdner Symposium – Innovationen und Visionen in der medizinischen Bildgebung unter dem Motto "Der digitale Operationssaal – Methoden, Werkzeuge, Systeme, Applikationen" präsentierte Prof. Gero Strauss die Erfahrungen der Chirurgen im Surgical Cockpit.
Experten aus ganz Deutschland diskutierten angeregt diese und andere Entwicklungen der Chirurgie.
Als erste Klinik in Deutschland setzen die ACQUA Klinik Leipzig und das KOPFZENTRUM LEIPZIG ein neuartiges animiertes Aufklärungsvideo für Patienten ein. Mit großem Aufwand entstand ein 7-Minuten Multimedia-Film, der detailliert
über die Operation, die zu Grunde liegende Erkrankung, die Effekte und möglichen Risiken unterrichtet. Der Patient kann diesen Film in Ruhe in den Praxen oder zu Hause via Internet ansehen.
Ähnlich wie in vergleichbaren Videos in Passagierflugzeugen informiert der Film in unterhaltsamer und trotzdem seriöser Form.
Er ergänzt und verbessert die ärztliche Aufklärung. Die dafür verfügbare Zeit verlängert sich deutlich, der Informationsgehalt nimmt zu. Zunächst wird der Film für die FESS (Nasennebenhöhlenoperation) eingesetzt. Eine detaillierte Untersuchung zur Auswirkung der kombinierten Aufklärung ist angelaufen
Für Ärzte und Therapeuten fand die diesjährige Sommerakademie des Kopfzentrum Leipzig im IRDC statt. Über 50 Teilnehmer diskutierten v.a. Fragen um die chronische Schmerztherapie und die Behandlung von psychiatrischen
Störungsbildern. Referneten waren u.a. Herr Dr. Thomas Lipp und Dr. Erik Strauss. Die KOPFZENTRUM Akademie ist Teil des internen Weiterbildungsprogramms des KZL.
Der Arbeitsplatz eines Chirurgen befindet sich im Umbruch. Entwicklerteams in Europa und den USA treiben Projekte voran, die den Operationssaal vollständig verändern. Das Ergebnis erinnert inzwischen eher an ein High-Tech-Cockpit
eines Passagierflugzeugs, als an einen OP. Jetzt wurde am IRDC in Leipzig Premiere gefeiert: die nächste Generation eines solchen „Surgical Deck“ wurde in den klinischen Betrieb genommen. Die weltweit erste Surgeonic in einem OP, ein Surgical Management and Guidance System für Sicherheitsfunktionen während kritischer Phasen im OP, neuartige Cockpits für die chirurgische und die anästhesiologische Crew mit Surgery-by-wire Konsole sind nur einige Stichworte. Damit kann der chirurgische Eingriff mit Hilfe immer weitergehender Softwareunterstützung, wie automatischer Kollisionsvermeidungssysteme schneller und sicherer erfolgen, können neue Zugänge verwendet werden und der Eingriff für den Patienten und die Crew spürbar komfortabler sein.
12 Monate Vorbereitungszeit, Ideen, Skizzen, Zeichnungen, Diskussionen und Tests. Anfang September war es endlich soweit: die nächste Version des Surgical Deck „KARL STORZ OR1TM“ wurde am IRDC Leipzig in Betrieb genommen. Es verfügt über eine weiterentwickelte Architektur und revolutionär neue Funktionen. „Über 30 Techniker waren Tag und Nacht damit beschäftigt, einen engen Zeitplan einzuhalten, denn hier werden an einem normalen Tag bis zu 25 Operationen durchgeführt. Für uns war es eine komplette Neuinstallation. Allein die Verschaltungsmöglichkeiten zwischen 9 Displays im Cockpit der Chirurgen und Anästhesisten erfordern große Aufmerksamkeit und technischen Aufwand“, so Ralf Niegsch, technischer Leiter des IRDC. Nach den ersten erfolgreichen klinischen Einsätzen ist klar: das Ergebnis ist ein großer Schritt in die Zukunft.
Definierte Arbeitsbereiche: Surgical & Airway Cockpit
Zwei festgelegte Arbeitsbereiche, jeweils für die chirurgische und die anästhesiologische Crew, sorgen für klare Verhältnisse im OP. Alle Medizingeräte sind auf einem Centralized Electronic Surgical System (CESS) untergebracht und schweben über dem Patienten. Dadurch werden die Kabelwege kürzer, die Zug- und Scherkräfte auf die empfindlichen Instrumente verringert. Automatisch anfahrbare Positionen des Cockpits erlauben ein sicheres und schnelles Umlagern des Patienten und eine nahezu perfekte Ergonomie für den Operateur. Alle Informationen sind auf dem Primary Surgery Display untergebracht. Das Onboard Information Terminal liefert dem Chirurgen passend zum aktuellen Geschehen zusätzlich Atlasdaten und Hinweise. Im Cockpit sind zwei Notfallboxen untergebracht, die auf Knopfdruck alle Notfall-Instrumente, Medikamente und sonstigen Systeme bereithalten.
Höhere Funktionalität: Integrated Modular Surgeonics
Erstmals ist mit dem OR1, version 2.0 ein Operationssaal mit einer sogenannten „Surgeonic“ ausgestattet. So wird die funktionelle Gesamtheit der elektronischen Geräte und Komponenten und vor allem deren Vernetzung untereinander im OP bezeichnet. Analog zur Avionic im Flugzeugcockpit werden dadurch modulare Hard- und Software zur Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen zur Verfügung gestellt. Damit können eine Mehrfachnutzung der Rechner und über eine einheitliche Schnittstelle Zusatzfunktionen, wie z.B. Abstandswarnsystem realisiert werden. Der OP-Saal kann über die Surgeonic mit der Außenwelt kommunizieren. Alle Daten der elektronischen Patientenakte (EPR) und der Bilddatenbank (SPACS) liegen direkt im Cockpit an. Ein Surgical Report dokumentiert die Prozedur synchron zum OP-Verlauf.
Digitales Skalpell: Digital Surgery-by-wire
Der OR1 ist jetzt mit einer Surgical-by-wire (SBW)-Konsole ausgestattet. In Kombination mit einem Mikromanipulator und Endoskopführungssystem ist damit eine hochpräzise Präparation über engste Zugänge und steile Winkel möglich. Durch die elektronische Übertragung der Bewegungen können störende Bewegungen gefiltert, auch kleinste Bewegungen nochmals skaliert und begrenzt werden.
Chirurgischer Autopilot: Surgical Management and Guidance System
Das Surgical Management and Guidance System (SMGS) kann die Perspektive und Arbeitsweise des Chirurgen verändern. Mit Hilfe dieses Systems wird während der Präparation bei kritischen Strukturen und Unterschreiten vorgegebener Parameter Alarm ausgelöst. Der Chirurg bekommt diese Informationen auf dem Navigation Panel des Cockpits, als Einblendung in das Mikroskop, als Audio-Signal und als Sprachhinweis des SMGS präsentiert. Eine Way-point-Navigation oder der Surgical Workflow Manager kann Schritte der OP oder Alternativrouten sogar vorschlagen.
Zusammenarbeit von starken Partnern
Das Surgical Deck „KARL STORZ OR1TM“ ist das weltweit führende integrierte OP-Saalkonzept und dient als Plattform der jüngsten Entwicklung. In der Version 2.0 kooperiert die Firma KARL STORZ GmbH&Co.KG, Tuttlingen mit dem Partner DRÄGER Medizintechnik AG, Lübeck vor allem im Bereich des anästhesiologischen Arbeitsplatzes und der Deckenversorgungssysteme. Unter Leitung von Prof. Dr. Tim Lüth, Chefingenieur des Surgical Deck und Lehrstuhlinhaber an der TU München wurden die SMGS-Komponenten entwickelt. Das renommierte Architekturbüro MedPlan Schaffhausen übernahm die Raumplanungen und fertigte die modularen Prototypen des Cockpits. Die Unternehmen how-to-organize, Berlin und STARC, Hannover sind für viele der Logistik-Module verantwortlich.
Evaluationsphase bis zur Eröffnung im November 2011
Im November 2011 ist die offizielle Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür geplant. Bis dahin wird der OR1, Version 2.0 weitere Tests und Messungen durchlaufen. Die OP-Crews werden auf das neue System trainiert. Danach wird der Patientenbetrieb weiter ausgebaut und auf alle Prozeduren der HNO-Chirurgie ausgeweitet. Pressebesuche und Hospitationen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.
Erste Reaktionen auf den OR1, Version 2.0
„Die Eigenschaften des OR1.20 sind beeindruckend. Erstmals hat man als Operateur das Gefühl, ein Gesamtsystem zu steuern. Die Funktionen arbeiten Hand-in-Hand und trotz der enormen Technologiedichte ist die Bedienung viel komfortabler als in den Vorgängersystemen. Das System hat das Potential, unsere Chirurgie grundsätzlich zu verändern.“
Prof. Dr. Gero Strauß, Chefchirurg, Director IRDC
„Unsere Komponenten zur Navigation sind in diesem System perfekt eingepasst. Manche Funktionen, wie die zentrale Alarmmeldung bei Unterschreiten einer kritischen Distanz scheinen einfach, sind im Detail jedoch herausfordernd. Der OR1 in der neuesten Version realisiert diese und zahlreiche weitere Integrationsleistungen in höchster Qualität, ohne kompliziert zu wirken. Wir Ingenieure sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.“
Prof. Dr. Tim Lüth, Chef-Ingenieur Mechatronik, Lehrstuhlinhaber TU München
„Der OP-Saal der Zukunft. Ich freue mich auf die Konfiguration für die Herzchirurgie.“
Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr, Direktor des Herzzentrums Leipzig
„Das Surgical Deck muss besonders effizient arbeiten und nach Sicherheit und Qualität auch eine Wertschöpfung ermöglichen. Dafür sehe ich besonders durch das einmalige Workflow Management System und die damit verbundene Standardisierung der Abläufe ein enormes Potential.“
Tina Weber, Controlling Officer ACQUA Klinik Leipzig
Für eine Woche sind kasachische HNO-Ärzte an der ACQUA Klinik, am IRDC und an der HNO-Universitätsklinik Leipzig zu Gast.
> Kursprogramm als PDF-Datei
Christian Dressler (ICCAS Leipzig) begleitete die Chirurgen der ACQUA Klinik über Monate bei der Anwendung des berührungslosen Informationssystems MIreport.
Die Ergebnisse wurden jetzt nach einem review in der "HNO" (Springer-Verlag) wissenschaftlich veröffentlicht.
Am 23. August 2011 besucht Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Feist das IRDC und die ACQUA Klinik. Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Leipziger CDU-Abgeordneten standen die Impulse der Medizintechnologie-Entwicklungen im
Leipziger Raum, insbesondere das Mitteldeutsche Medizintechnikcluster ICCAS-IRDC-HTWK und die damitverbundenen Investitionen renommierter Unternehmen der Branche, wie KARL STORZ Endoskope Tuttlingen und Dräger, Lübeck. Außerdem wurden am Rande die Einsparpotentiale hochspezialisierter chirurgischer Eingriffe durch moderne Logistik und Organisationsformen besprochen.
In einem Artikel berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ über das Engagement unserer OP-Schwester Juliane Apitzsch, die 3 Wochen auf dem Hospitalschiff Africa Mercy gearbeitet hat. > Artikel downloaden
Seit 2009 untersuchen Psychologen der TU Berlin unter Leitung von Prof.Dr. Dietrich Manzey und Prof.Dr. Gero Strauss (ICCAS Leipzig) die Auswirkungen einer automatisierten Fräse für die Ohrchirurgie. Die Systeme sind inzwischen im
Einsatz im integrierten OP-Saal des IRDC. Jetzt hat die renommierte US-amerikanische Gesellschaft „Human Factors Society“ den mit 10.000 USD dotierten ersten Preis an die Gruppe vergeben.
Nach einem Jahr Vorbereitungszeit ist es soweit. Der renommierte deutsche Hersteller von Narkosesystemen und medizinischen Versorgungsanlagen investiert in den OP der nächsten Generation.
Zusammen mit der Firma KARL STORZ, Weltmarktführer auf dem Gebiet integrierter OP-Systeme werden Komponenten von Dräger die chirurgische und anästhesiologische Einrichtung im OR1™ verbessern und komplettieren. Die neueste Version bündelt alle medizintechnischen Geräte an einem Platz und lässt die Geräte über dem Arbeitsplatz schweben. Damit verkürzen sich Wege, die Medienanschlüsse kommen von der Decke und Stolperfallen werden reduziert. Der neue Arbeitsplatz des Narkosearztes profitiert von dem Know-how beider Unternehmen: so steht dem Anästhesisten jetzt nicht nur die Funktionalität des Narkosesystems, sondern auch die elektronische Patientenakte und die Dokumentationssysteme des chirurgischen Arbeitsplatzes zur Verfügung. Dadurch entsteht ein völlig neues Teamarbeiten im OP der nächsten Generation. Die offizielle Eröffnung und Präsentation der neu konzeptionierten OPs ist für den Herbst 2011 geplant.
Mit über 30 Teilnehmern (aus Kroatien, Russland, Dänemark, Griechenland, Saudi-Arabien, Libanon), Trainern und Betreuern fand vom 13.-16.07.11 der diesjährige Sommer-Trainingskurs ENT-AAS statt.
Im Mittelpunkt stand die Chirurgie des Ohres und des Felsenbeins mit Trainingseinheiten zu den grundlegenden Prozeduren und allen aktuellen technischen Innovationen wie CI, implantierbare Hörgeräte. Traditionell wurde insbesondere die Chirurgie im chirurgischen Cockpit eines integrierten OP-Saals in den Mittelpunkt gerückt. Navigierte Instrumente und Funktionen wie Kollisionswarnsysteme oder Mikromanipulatoren sind weltweit in diesem Umfang und Interaktion nur am IRDC und den beteiligten Partnern wie ACQUA Klinik, HNO-Universitätsklinik Leipzig zu finden.
Ab 15.7.11 sind die OP-Säle in der ACQUA Klinik für 3 Wochen geschlossen. Der Grund: Nach 2 Jahren wird die Version 1.1 des vollintegrierten OP auf die nächste Version 2.0 umgebaut.
Vorausgegangen sind zahllose Ideen, Projekte, Prototypen und Tests, um die Funktionsfähigkeit dieses OP-Konzepts sicherzustellen. Der Schritt in die nächste Version wird gewaltig sein: neben neuen Modulen Deckenversorgung werden auch die Medizingeräte einen neuen Platz bekommen, um so die Ergonomie und Effizienz des chirurgischen Arbeitsplatzes weiter zu verbessern. Ein Team von mehr als 20 Mitarbeitern unter der Leitung von Ralf Niegsch und Tobias Raab (MedPlan Schaffhausen) wird dafür sorgen, dass die Arbeiten wie geplant ablaufen. Der Umbau ist auch der Beginn einer engen Kooperation der Firma KARL STORZ, dem IRDC und der Firma DRÄGER (Lübeck), die sich mit einer großen Investition am Referenzzentrum beteiligt. Ab 8.8.11 nimmt die ACQUA Klinik wieder den regulären OP-Betrieb auf. Die Praxis in der ACQUA Klinik und die Reservierungszentrale bleiben auch in der Umbauphase mit wenigen Einschränkungen verfügbar.
>>Entwickler aus Leipzig, München und Tuttlingen Vorreiter für „Kollisionsschutz-System" im Operationssaal<<
Ein Warnton, ein automatischer Stop vor der Kollision: In Autos oder Flugzeugen ist das längst Realität. In der Chirurgie bisher unvorstellbar. Was sich wohl gerade ändert. An den allerneusten Arbeitsplätzen für Chirurgen finden sich nämlich auch immer häufiger Navigationssysteme und (teil-)automatische Assistenzfunktionen, die den Operateur beistehen sollen. Deutsche Medizintechnik nimmt in diesen Hightech-OP-Sälen mit Blick auf das Entwicklungsdreieck Leipzig-München-Tuttlingen derzeit, wie die Fachwelt lobt, eine Vorreiterrolle ein.
Über 65 chinesische HNO-Chirurgen verfolgten am 7.7.11 einen ohrchirurgischen Eingriff in der ACQUA Klinik. In Zusammenarbeit mit dem IRDC Leipzig wurde dabei eine navigierte Fräse eingesetzt, die mit hoher Genauigkeit die verbleibende
Distanz zum Gesichtsnerv anzeigt. Diese Funktionalität „Distance Control“ wird bislang ausschließlich an der ACQUA Klinik durch das Team um Prof. Gero Strauss eingesetzt. Das Interesse anderer Kliniken ist international groß und die ersten Einsätze in China werden im Jahr 2012 erwartet.
Ein Warnton, ein automatischer Bremsvorgang vor einer Kollision - in modernen Automobilen oder Flugzeugen ist das schon längst Realität, in der Chirurgie bisher unvorstellbar. Doch jetzt hält diese Funktionalität auch Einzug in die allerneusten
Arbeitsplätze für Chirurgen. Hier finden sich immer häufiger Navigationssysteme und (teil-) automatische Assistenzfunktionen, die den Chirurgen unterstützen und die Qualität des Eingriffs verbessern sollen. Deutsche Medizintechnik nimmt in diesen high-tech-OP-Sälen mit dem Entwicklungsdreieck Leipzig-München-Tuttlingen derzeit eine Vorreiterrolle ein.
Am 30. Juni 2011 war es endlich soweit: an der ACQUA Klinik® Leipzig fand im derzeit wohl modernsten chirurgischen Cockpit OR1.1© die erste Anwendung der neuen Generation einer navigiert-kontrollierten Mikro-Fräse statt. Vorangegangen waren 3 Jahre intensiver Entwicklungsarbeit und unzählige Tests im Labor in Zusammenarbeit mit dem IRDC Leipzig, der TU München, der Fa. KARL STORZ (Tuttlingen) und der Universität Leipzig. Teile der Vorarbeiten wurden außerdem unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Initiative „Unternehmen Region“.
Auf Initiative der Stadt Leipzig besuchte eine Delegation von Unternehmern der Medizintechnikbranche aus Asien und Italien das IRDC. Unter Moderation von Frau Ute Liebelt , Projektleiter International Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig
konnten die Besucher die einzelnen Stationen des chirurgischen Gesamtsystems OR1.1 unter realen Bedingungen erleben. Insbesondere interessierten die Besucher die Voraussetzungen am Standort Leipzig, die Vernetzung zwischen privater Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, wie dem ICCAS an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
Der beiliegende Newsletter berichtet über die besonderen Leistungen der ACQUA Klinik als Partner der BARMER GEK.
> download Newsletter
Der „häufigste Schönheitseingriff“ der HNO-Chirurgie wird typischerweise mit dem bloßen Auge und einem Stirnlicht ausgeführt. Aber auch in diesem Bereich brechen neue Zeiten an. Seit Oktober 2010 wurden an der ACQUA Klinik
29 Eingriffe (Septorhinoplastik) mit dem VITOM-System durchgeführt. Diese neuartige Optik erlaubt eine videoendoskopische Vergrößerung des OP-Gebietes in HD-Qualität und bringt den Operateur darüber hinaus in eine bessere ergonomische Position. Dazu ist zunächst eine gewisse Trainingsphase des Chirurgen notwendig, die hier an künstlichen Modellen erfolgte. Im OP resultiert dann eine verbesserte Video- und Fotodokumentation des Eingriffs. So kann Operateur und Patient auch später jederzeit nachvollziehen, welche Prozeduren das Ergebnis beeinflusst haben. Nach der positiven Evaluierung wird das VITOM nun in die Routine dieses Eingriffs an der ACQUA Klinik übernommen. Das Foto zeigt den Einsatz im chirurgischen Cockpit OR1-ENT.
Über 50 Experten der Pneumologie waren in diesen Tagen zu Gast am IRDC und der ACQUA Klinik. Im Mittelpunkt des Interesses standen Techniken zur Untersuchung der Trachea und der Lunge und die damit verbundenen neuesten
Instrumenten-Technologien. In Kooperation mit dem Pharmaunternehmen McLeods (India) fand bereits die zweite Veranstaltung dieser Art statt. Zwei live-Übertragungen aus deutschen Kliniken und zahlreiche Vorträge von indischen und deutschen Experten sicherten erneut ein außergewöhnlich hohes Niveau des Trainingskurses.
Der Artikel beschreibt die heutigen Möglichkeiten der Telekonferenzen und der Bedeutung für die Ausbildung von HNO-Chirurgen.
> Artikel lesen
Aus dem OP-Saal des IRDC fand heute eine live-Übertragung in das 8.000 km entfernte Kasachstan statt. Der HNO-Kongress in Astana beschäftigte sich u.a. mit Themen der intraoperativen Navigation. Frau S. Schaller (Zertifizierte Chirurgin
an der ACQUA Klinik) hielt vor Ort einen Vortrag über die Nasennebenhöhlenchirurgie. Unmittelbar danach wurde eine Operation der Nasennebenhöhlen mit Anwendung des Navigationssystems und der Kollisionswarnfunktion übertragen. Trotz der großen Distanz und der teilweise schwierigen technischen Bedingungen war die Qualität der Bild-und Tonübertragung mehr als zufriedenstellend.
Im Rahmen des „European Congress of Laparoscopy 2011“ besuchten mehr als 50 Urologen das IRDC für einen Urologischen Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg (Direktor der Urologischen Klinik,
Universitätsklinikum Leipzig) und Dr. Evangelos Liatsikos (University of Patras, Griechenland). In zwei Sitzungen wurden die zumeist erfahrenen Chirurgen aus über 8 Nationen mit den neuesten Instrumentarien und Techniken wie der „single port laparoscopy“ in der Urologie vertraut gemacht.
Das erste chirurgische Abstandswarnsystem wurde gemeinsam mit der TU München am IRDC entwickelt. Seit 24 Monaten ist es regelmäßig an der ACQUA Klinik im Einsatz. Besonders Eingriffe an den Nasennebenhöhlen profitieren durch
eine verbesserte Patientensicherheit von den Vorteilen des Systems. Jetzt publiziert das renommierte Fachblatt „HNO“ im Springer-Verlag die ersten Ergebnisse der Gruppe um Prof. Gero Strauß und Prof. Tim Lüth.
Mit einem Lunchsymposium „HNO-chirurgischer Arbeitsplatz der Zukunft“ und zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen ist das IRDC beim diesjährigen Jahreskongress der HNO-Ärzte in Freiburg vertreten.
Trainingskurs FESS und transnasale Chirurgie am Militaerkrankenhaus Cairo, Egypt. Vier Tage waren Prof. Gero Strauß und die leitende OP-Schwester (Technical Officer Surgery), Anja Rothe am ägyptischen Militärkrankenhaus zu
Gast. Mehr als 20 live-OP's mit Navigationsunterstuetzung konnten erfolgreich absolviert werden. Das Bild zeigt Brigadegeneral Dr. Helal, der die HNO-Abteilung leitet.
Die ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft“ ist durch die außergewöhnliche Realitätsnähe bekannt. Bereits zum zweiten Mal kommt hier Navigationstechnik der neuesten Generation zum Einsatz.
Das IRDC unterstützt die Fernsehproduktion durch die Bereitstellung und die fachmännische Einweisung eines Navigationssystems der dritten Generation, dem KARL STORZ Surgical Panel Unit. Mit diesem System werden auch in der Realität Eingriffe am Kopf unterstützt. Ein Fadenkreuz und millimetergenaue Distanzangaben weisen den Chirurgen den Weg. Dadurch können die Genauigkeit gesteigert und neue Zugangswege realisiert werden.
Publikation zum Endoskop-Manipulator "EMS" in "Otolaryngology-Head and Neck Surgery" Die renommierte US-amerikanische Fachzeitschrift hat die erste Publikation zum EMS nach ausführlicher Begutachtung angenommen.
Damit wird die Arbeit der vergangenen Jahre gewürdigt, in denen das weltweit einzigartige System zum Halten und Führen eines Endoskops vom Laborversuch zum regelmässigen Einsatz am Patienten gebracht werden konnte. Das System wurde an der TU München unter Leitung von Prof.Dr. Tim Lüth entwickelt und wird seit 2009 am IRDC und der ACQUA Klinik eingesetzt. Die Patienten können durch eine verbesserte Präparation gerade bei schwierigen Abschnitten einer endonasalen Operation (FESS, Hypophysen-OP) profitieren. Das Projekt wird unterstützt von der Firma KARL STORZ.
Die "Sächsische Zeitung" berichtet über die Entwicklungen und die praktische Anwendung des spezialchirurgischen Operationssaals am IRDC und dessen Einsatz in der ACQUA Klinik.
In einer 18-monatigen Umfrage unter den kleinen und kleinsten Patienten wurde v.a. die Möglichkeit der Ablenkung im OR1 mit altersgerechten Filmen und Musik gelobt. Über 90% der 200 Kinder (oder deren Eltern) zwischen 2-10 Jahren
gaben an, dass diese ungewöhnliche, in der Fachsprache „AV-Routing“ genannte Möglichkeit, das Erleben des Operationssaals positiv beeinflusst. Nach dem Einleiten der Narkose und dem Einschlafen der Kinder werden die Monitore natürlich wieder für die eigentlichen chirurgischen Signale wie HD-Kamera oder Navigation genutzt. Die ACQUA Klinik setzt diese Technik für die kleinen Patienten seit 2 Jahren täglich in beiden OP-Sälen ein.
Im Rahmen der Messe „medlogistica“ hat das überregionale Radioprogramm MDR INFO einen Beitrag über das IRDC verfasst. > Audiobeitrag laden
Das IRDC nimmt Auszeichnung von Sven Morlok, Wirtschaftsminister Sachsen und stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Sachsen entgegen
In der Staatskanzlei in Dresden hat Frau Iris Gollnick, stellvertretend für das IRDC Leipzig die Urkunde als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ von Staatsminister Sven Morlok entgegen genommen. Es war eine schöne und inspirierende Veranstaltung, die sowohl die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, den Kooperationspartner Deutsche Bank und die Preisträger würdigte.
Dr. Sergej Naumov ist bereits seit Jahren ein Partner des IRDC und hat in diesem Jahr den ersten Kurs zur navigierten Nasennebenhoehlenchirurgie in St.Petersburg organisiert.
Das Foto zeigt ihn zusammen mit Prof. Gero Strauss, der die Erfahrungen aus Leipzig beigetragen hat.
An der ACQUA Klinik sind diese Manipulatoren seit einem Jahr im wissenschaftlichen Einsatz. Nun werden die ersten Ergebnisse in einem Übersichtsartikel im renommierten Journal "Larng-Rhino-Otologie" (Thieme-Verlag) zusammengefasst.
Mit einer Vernissage am 2.5.11 eröffnet die Acqua Klinik die Kunstsaison 2011. Die Skulpturen und Bilder laden zum Verweilen ein und setzen einen angenehmen Kontrast zur sonst so technikbehafteten Routine der spezialchirurgischen Klinik.
Chirurgische Operationen sollen präzise, berechenbar und standardisiert sein. Kunst darf variabel, unvorhersehbar und individuell sein. Und trotzdem beschäftigen sich beide mit Menschen. Die unterschiedliche Herangehensweise baut interessante Kontraste aus und lädt zum Verweilen ein. Deshalb freut sich die ACQUA Klinik Leipzig, die Künstlerin JOANNA GRZYBEK für eine 4-wöchige Sonderausstellung gewonnen zu haben. Vom 2.– 31. Mai 2011 sind die Kunstwerke in der ACQUA Klinik einem interessierten Publikum zugänglich.
Die Anerkennung des IRDC in der Initiative „365 Orte im Land der Ideen“ findet auch in der Presse Resonanz. In der aktuellen Ausgabe der „Leipziger Volkszeitung“ wird über den Hintergrund der Auszeichnung und
die Aktivitäten am IRDC berichtet.
Mit Hilfe eines Kontrastmittels (Indo-Cyanin-Grün) und einer besonderen Optik lassen sich Gefäße bereits dann darstellen, wenn diese noch von einer Schleimhautschicht bedeckt sind.
Das Foto zeigt die A. sphenopalatina, ein wichtiges Gefäß innerhalb der Nasennebenhöhlen, dass mit Hilfe der ICG-Messung erstmals am IRDC während einer OP sichtbar gemacht wurde. Diese Technologie verspricht eine bessere Orientierung während komplizierter Operationsschritte und eine höhere Patientensicherheit. An der ACQUA Klinik wird diese Technologie in den kommenden Wochen weiter etabliert, um dann über die Aufnahme in das chirurgische Cockpit zu entscheiden.
Erster Trainingskurs für Felsenbeinchirurgie am STS-Trainingsmodell am IRDC Mit 12 Teilnehmern fand der erste Trainingskurs für Anfänger der Mittelohrchirurgie am IRDC statt. Unter Leitung von OA Dr. Mathias Hofer konnten
die Teilnehmer die elementaren Schritte der Präparation erlernen. Dabei kam das System STS (Fa. KARL STORZ, Tuttlingen) zum Einsatz, dass weltweit einmalig ein Training in einer rein künstlichen Umgebung ermöglicht. Durch die hohen Detailgenauigkeit der Modelle entfällt die Notwendigkeit von anatomischen Präparaten.
Anlässlich des zweiten „SPSL“-Kurs für Kinderchirurgen unter Leitung von Prof.Dr. Holger Till (Direktor der Klinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Leipzig) besuchten mehr als 20 Kinderchirurgen das IRDC und den OR1.1.
Über die Fächergrenzen hinweg wurden Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Im neuen „Training Room“ des IRDC fand an zwei Tagen ein stukturiertes Training zum Erlernen der neuartigen Instrumente zur „single port laparoscopy“ bei Kindern statt.
Die LVZ berichtet ausführlich über die Entwicklungsarbeiten am IRDC und die Anwendung der neuesten Technologien an der ACQUA Klinik.
> gesamten Artikel lesen (PDF-Datei)
Herr Dipl.-Ing. Maximilian Krinninger hat 15.03.11 am Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik der TU München seine Promotionsarbeit erfolgreich verteidigt. Seine Arbeit unter der Betreuung durch Prof. Dr. Tim Lüth umfasste die
Konzeption, Realisierung und Evaluation dieses neuen Systems zur Verbesserung der endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie. Mit dem besten Ergebnis "Summa cum Laude", das für eine solche Arbeit vergeben werden kann, honorierte auch die anspruchsvolle Fakultät für Maschinenbau der TU München die Ergebnisse der Kooperation mit dem IRDC, dem ICCAS Leipzig und der Fa. KARL STORZ. Das System EMS wurde an der ACQUA Klinik seit 2010 bereits mehr als 50 mal in praxi eingesetzt, 2012 ist die Übernahme in den täglichen Betrieb geplant. Bis dahin müssen die Standards für die Benutzung des Systems vorbereitet und freigegeben werden. Das EMS erlaubt dem HNO-Chirurgen erstmals die Benutzung beider Hände zum bimanuellen Arbeiten bei Operationen wie der FESS oder der Hypophysenchirurgie.
Mit über 60 internationalen Teilnehmern fand vom 09.-12.3.11 der o.g. Trainingskurs an der universitätsklinik Leipzig und am IRDC statt. Einen ganzen Tag besuchten die Teilnehmer das IRDC, nahmen an 5 Live-Operationen und mehr
als 15 Vorträgen teil. Ein besonderes highlight war wieder einmal die on-site-visit im OR1.11 mit den aktuellen Assistenzsystemen und der dahinterliegenden Logistik.
Nach den positiven Erfahrungen von über 50 Prozeduren mit einer navigierten Fräse in der Mittelohrchirurgie kam heute die nächste Generation dieses Assistenzsystems weltweit erstmalig zum Einsatz. Die Registrierung und
Darstellung des navigierten Instruments wurde wesentlich verbessert. Neue Tracker und Instrumentenadapter erleichtern die Bedienung. Die ACQUA Klinik wird dieses Verfahren voraussichtlich ab Mitte 2011 in den Routineeinsatz in der Felsenbeinchirurgie übernehmen. Dadurch wird die Sicherheit auch in kritischeren Situationen verbessert und die Genauigkeit der Eingriffe erhöht.
Der Bericht über die Behandlung eines Patienten mit einem Tumor der vorderen Schädelbasis im integrierten Chirurgiesystem OR1.11 wurde nun auf 3sat gesendet und ist in der Mediathek abrufbar.
Das IRDC hat eine neue, zusätzliche Möglichkeit zur Interaktion mit den Patienteninformationen in den OP-Sälen der ACQUA Klinik eingeführt. Mit Hilfe eines sterilisierbaren Stiftes (TU München), der seine Positionsdaten zu einer
optischen Kamera sendet, kann der Operateur berührungslos mit allen im OP-Saal verfügbaren Daten interagieren. Dadurch stehen mehr Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung. Das system wird zunächst nur bei Nasennebenhöhlen-Operationen eingesetzt.
Seit 2007 dauern die Projekte zur Entwicklung eines Mikromanipulators für die Ohrchirurgie. Nun konnten die ersten Ergebnisse publiziert werden. Im Journal wurden die Ergebnisse der ersten Version des MMS "Studies in Health
Technology and Informatics" veröffentlicht.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Überlegenheit dieser frühen Version (0.2) in der Präzision gegenüber der menschlichen Hand. Das erlaubt den Operateuren im OR1.20, weiter in Richtung einer klinischen Anwendung bei der Stapesplastik, Tympanoplastik und CI zu gehen.
>> Veröffentlichung downloaden (PDF-Datei)
Erstmalig arbeitet der OR1.11 an der ACQUA Klinik jetzt mit einem Programm zur dreidimensionalen Darstellung von radiologischen Daten. Damit ist in einer sehr hohen Geschwindigkeit, quasi „on-line“ die räumliche Abbildung von
dreidimensionalen Planungsdaten möglich. Dadurch werden die verfügbaren CT und MRT-Daten noch besser nutzbar, die Effizienz und Sicherheit steigt.
Visiting Professor Programmit der King Saud bin A/Aziz University, Kingdom of Saudi-Arabia, Riyadh
Prof. Dr. Gero Strauß ist von der King Saud bin A/Aziz University, Riyadh als
Visiting Professor für das Jahr 2011 berufen worden.
Inhalt der Lehrveranstaltung sollen die Technologien wie Instrumentennavigation, Distanzkontrolle oder die Bedienung von hochintegrierten OP-Systemen sein. Damit wird die Expertise des IRDC bei der Entwicklung und des Betriebs des KARL STORZ OR1 auf besondere Weise gewürdigt.
Das IRDC wurde gemeinsam mit der Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kunst (HTWK) von der IHK Leipzig ausgezeichnet. Das gemeinsame Vorhaben eines neuartigen Trainingskonzepts für chirurgische Prozeduren, das am IRDC
gemeinsam mit der Gruppe ISTT (Dr. Werner Korb) umgesetzt wird, ist von der Industrie- und Handelskammer im Rahmen der Initiative "Wissenschaft trifft Wirtschaft" ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit EUR 8.000 dotiert und wird für die nächsten Schritte in Richtung eines "Training Room1" investiert.
Von "A" wie ACQUA Klinik bis Z wie "Zusammenarbeit". Die Kurzanleitung soll Ihnen unsere Klinik etwas näher bringen. Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen alle jederzeit gern persönlich zur Verfügung. > Kurzanleitung
Am IRDC und der ACQUA Klinik können interessierte Fachbesucher an vier Tagen im Jahr 2011 in einer neuen Veranstaltung hinter die Kulissen der HD-Endoskopie und –Mikroskopie schauen. An verschiedenen Eingriffen wird den Experten die
unvergleichbar hohe Qualität der HD-Videotechnik im OP-Saal erläutert und der Umgang mit den Daten bis hin zum OP-Bericht demonstriert.
> Kursporgramm
Das neue Format des internationalen Trainingskurses ENT-AAS mit Einbeziehung des know-how des Programms "Innovative Surgical Training Technologies" stösst auf großes Interesse. Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Kurs berichtet
das BMBF in seiner online-Ausgabe über neue Ausbildungmethoden.
Als einer von 365 Preisträgern von rund 2600 Bewerbungen darf sich das IRDC „Ausgewählter Ort 2011“ in der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ nennen.
Die Preisträger repräsentieren nach Meinung der Jury Deutschland als Land der Ideen: zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und vielseitig.
Mit über 40 Teilnehmern, Trainern und Betreuern fand der diesjährige Trainingskurs zum Thema "Chirurgische Assistenzsysteme für die endo- und transnasale Chirurgie" statt. Teilnehmer aus der Schweiz, USA, Israel,
Saudi-Arabien, Ägypten, Russland, Jordanien, Griechenland, Türkei, Österreich und Deutschland verdeutlichten erneut die internationale Begeisterung, welche durch die Kombination bewährter chirurgischer Prozeduren und neuen Funktionen wie Instrumentennavigation und Distanzkontrolle geweckt wird. Der nunmehr vierte Kurs in Folge war von neuen Ansätzen im Bereich der professionellen Wissensvermittlung geprägt. So konnte mit ISTT ein Partnerinstitut gewonnen werden, das alle wet-lab-Präparationen aus professionell-pädagogischer Sicht begleitete. Das Satelittensymposium "KARL STORZ OR1 meets PORSCHE LEIPZIG" wurde mit großer Faszination aufgenommen und bleibt den Teilnehmern sicher in guter Erinnerung. Das Foto zeigt das wet-lab, das mit Ausrüstungen im Wert von mehr als EUR 3 Mio sicher zu den aufwändigsten und vielseitigsten Trainingsmöglichkeiten seiner Art weltweit gehört. An dieser Stelle sei v.a. der Firma KARL STORZ und der Technischen Universität München (Prof. Tim Lüth) für die einzigartige Unterstützung mit Medizintechnik und den technischen Trainern gedankt. Der Preis für den besten Vortrag ging dieses Mal an Prof. Daniel Simmen (Zürich), der den Kurs sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil enorm bereichert hat.
Erste Vorlesung im Rahmen des Studiums der Humanmedzin der Universität Leipzig Im IRDC fand die erste Vorlesung "Computerassisitierte Chirurgie" im Rahmen des Wahlfaches des 9. Semesters der Studenten der Humanmedizin
statt. Etwa 20 Kommilitonen verfolgten während der 4-stündigen Veranstaltung die Ausführungen von Dr. Oliver Burgert und Prof. Gero Strauss und besichtigten den integrierten Konzept OP OR1.11. Damit nimmt die Kooperation zwischen dem IRDC und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig auch im Bereich des Studentenunterrichtes konkrete Formen an.
Die Idee ist einfach und überzeugend: ein Patient, der sich beim Hausarzt mit einer Erkrankung des HNO-Bereiches vorstellt muss normalerweise mit einer Überweisung bei einem Facharzt persönlich vorstellig werden.
Mit Hilfe der "Endoscopy Alliance" kann der erfahrene Hausarzt nun das endoskopische Bild des erkrankten Ohres, der Nase oder des Halses an den angeschlossenen Facharzt via Datennetz in höchster Qualität (sog. streaming) übermitteln. Der Facharzt kann die Befunde einsehen, interpretieren, rückfragen und eine Diagnose stellen. In bis zu 2/3 Fälle konnte damit in den vergangenen 6 Monaten eine vor-Ort-Konsultation bei Facharzt vermieden werden. Mit insgesamt über 30 Fällen hat das IRDC gemeinsam mit dem KOPFZENTRUM LEIPZIG und der Gemeinschaftspraxis Drs. Lipp & Amm, Leipzig ein Pilotprojekt erfolgreich gestartet. Die technische Unterstützung erfolgt durch die Firma how-to-organize, Berlin und KARL STORZ, Tuttlingen. Langfristig wird die "Endoscopy Alliance" nach Überzeugung des Ideengebers, Dr. Thomas Lipp (Leipzig) "... den Komfort und die Sicherheit für die Patienten, gerade in ländlichen Gebieten" deutlich erhöhen.
Das Magazin des Klinikums Chemnitz, eines der größten Krankenhäuser Deutschlands, berichtet in der jüngsten Ausgabe über das IRDC. Anlass ist der erste gemeinsame Kurs zur endoskopischen Revisionschirurgie
der Nasennebenhöhlen, der im Oktober 2010 unter Leitung von Prof. Oeken, Prof. Dietz und Prof. Strauss stattfand.

















































































